Libanontauben

 

Herkunft: Libanon, Syrien

Gesamteindruck:  Die Libanontauben sind kraeftig mit kompaktem Koerper, nach hinten abfallender Haltung, mit dickem Hals und voller Kehle.

Der Kopf ist kraeftig und glatt, etwas flach gewoelbt, gerundet und mit leicht gezogener Stirn. Die Augen sind orangefarbig bis rot. Der Augenrand bei den Gelben und Roten ist blass, bei den anderen Farbenschlaegen dunkel. Der Schnabel ist mittellang, kraeftig, bei den Gelben und Roten fleischfarbig, bei den anderen Varianten schwarz und dunkel, je nach Farbenschlag. Der Hals ist mittellang und sehr kraeftig. Die Brust ist breit, gut gerundet und etwas hochgetragen. Der Ruecken ist breit und nach hinten abfallend. Die Fluegel sind kraeftig; der Schwanz ist mit der Rueckenlinie abfallend, nicht so schmal und besteht aus 12 breiten Steuerfedern. Die Beine sind kraeftig, knapp mittellang und unbefiedert. Das Gefieder ist glatt und gut anliegend.

Die Libanontauben sind eine Rasse fuer sich und gelten in ihrem Heimatland als libanesische Nationalrasse. Sie sind mit der Familie der Wammentauben verwandt. In ihrem Ursprungsland werden sie in neun Gruppen unterteilt, die sich im Farbspiel und in der Zeichnungsart unterscheiden:

  • Einfarbig Rot und Gelb (arabisch: Innabi)
  • Rot, Gelb, Blau und Schwarz mit Schwingen- und Schwanzspiegelung und weissbindig (arabisch: Schickli)
  • Hellblau (arabisch: Mischmischi)
  • Dunkelblau (arabisch: Azraq-Achdar)
  • Geschuppte: Blau, Schwarz, Rot und Gelb weissbindig und weiss-geschuppt (arabisch: Bayumli)
  • Die Schwarzen bronzeschildig (arabisch: Korunfli)
  • Die Schwarzen und Blauen bronzebindig (arabisch: Irgani )
  • Kupferfarbig bronzebindig und bronzegeschuppt in Rot und Gelb (arabisch: Nehasi)
  • Rotfahl und Gelbfahl (arabisch: Mawardi)
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