Arabische Moevchen

 

 

Bezaubernde Schoenheiten aus dem Orient

 

Zuerst moechte ich ueber die Gemeinsamkeiten der Arabischen Moevchentauben berichten, um hinterher zu differenzieren und auf die Besonderheiten jeder Rasse im einzelnen einzugehen: Die Arabischen Moevchentauben stammen aus dem Vorderen Orient, genauer gesagt aus Syrien, dem Libanon und der Suedosttuerkei. Dort werden sie schon seit vielen Generationen sowohl ihrer Schoenheit als auch ihrer Flugleistung wegen gezuechtet und sind die Urahnen von so mancher europaeischen Moevchenrasse. Allen gemeinsam ist, dass sie gewandte Flieger sind und ein gutes Orientierungsvermoegen besitzen. Es sind mittellang- bis kurzschnaeblige Moevchen, vital und zuchtfreudig, die ihre Jungen selbstverstaendlich selbst atzen. Sie haben ein lebhaftes und doch zutrauliches Wesen, was sie meiner Meinung nach so liebenswert macht.

 

Barbarisi-Moevchen

 

Herkunft:

Orient (Libanon, Syrien, Suedosttuerkei)

 

Gesamteindruck:

Mittelgross, lebhaft und doch zutraulich, kompakter Koerper mit fast waagerechter, leicht abfallender Haltung. Typische Rassemerkmale sind die sogenannte Dreipunkt- bzw. Vierpunktkopfzeichnung, die Fluegelschilder und die Halskrause.

 

Farbenschlaege:

Blau mit schwarzen Binden, Schwarz, Rot und Gelb

 

 

Farbe und Zeichnung:

Die Grundfarbe ist weiss. Farbig sind die Fluegelschilder, die Kopfzeichnung, Daumenfedern sowie ein Guertel, der beidseitig hinter den Schenkeln verlaeuft und am Afterbereich endet. Er darf dort nicht zusammenlaufen. Sieben bis zehn Handschwingen und das uebrige Gefieder sind weiss.

Die Barbarisis haben eine sehr interessante charakteristische Kopfzeichnung. Diese kommt in zwei Varianten vor:

Die erste ist die Dreipunktkopfzeichnung. Sie besteht aus einem mittelgrossen Oberkopffleck, Krone genannt, der nicht fehlen darf, und beidseitigen Baeckchen, die am Schnabelwinkel beginnen und unter den Augen verlaufen. Form und Groesse der Backenzeichnung soll in etwa gleichmaessig sein.

Bei manchen Tieren ist vor den Augen etwas Pigmentfarbe zu sehen. Die Backenzeichnung darf weder an der Kehle noch im Nacken zusammenlaufen.

Die zweite Variante ist die Vierpunktkopfzeichnung. Sie ist wie zuvor beschrieben, jedoch mit einer zusaetzlichen Stirnschnippe. Sie darf nicht zu klein sein und soll eine runde oder laengliche Form haben. Schnippe, Krone und Backenzeichnung muessen durch weisse Federn voneinander getrennt sein, besonders zwischen Stirnschnippe und Backenzeichnung soll eine weisse Bruecke vorhanden sein.

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